Neubauprojekte in Ihrer Region


Bauplatz – Die wichtigsten Voraussetzungen

Ein Bauplatz oder Baugrundstück muss in erster Linie die rechtlichen und natürlichen Voraussetzungen für einen Bau erfüllen. Nur dann kann die Ausweisung als Bauland und dementsprechend als Bauplatz erfolgen, und die gesicherte Erschließung des Bauplatzes ist gewährleistet. Ein qualifizierter Bebauungsplan, der explizit als solcher ausgewiesen ist, zeigt dann genau, wie das Grundstück bebaut werden soll. Auch wenn es sich in bereits bebautem Gebiet befindet, wie es etwa bei Baulücken der Fall ist, wird das entsprechende Grundstück zumeist als Bauplatz anerkannt. Bauplätze sind in Deutschland immer begehrter, denn aufgrund von Zuwanderung – und in manchen Regionen auch einer steigenden Geburtenrate – wächst die Nachfrage nach Wohnraum. So werden täglich nach Daten des Umweltbundesamtes mehr als 55 Hektar Freifläche in Siedlungsfläche umgewandelt. Jeder neue Bauplatz bietet viele Möglichkeiten für die Bewohner oder Investoren der Region.

Verfügbarkeit von Bauplätzen prüfen

Wer auf der Suche nach einem passenden Bauplatz ist, hat viele Möglichkeiten, sich zu informieren oder Bauplätze und Bauträger zu vergleichen. Interessenten haben die Möglichkeit, einen Bauplatz zu kaufen und sich selbst über die Vorgaben und Gesetze für die Bebauung zu informieren. Sie haben die freie Wahl, selbst ein Haus zu bauen oder von einer Firma bauen zu lassen. Zudem bieten viele Bauträger an, geeignete Baugrundstücke zu erwerben und im Auftrag der Bauherren nach deren Vorstellung ein Haus zu errichten. Der Vorteil hierbei ist, dass die Firmen häufig Komplettangebote anbieten, die sämtliche rechtlichen Aspekte beinhalten und Bauvorgaben berücksichtigen. Im Neubau-Ratgeber erhalten Sie alle notwendigen Informationen über die Zusammenarbeit mit einem Bauträgerunternehmen.

Lage und Umgebung des Bauplatzes prüfen

Die Knappheit an freien Flächen zum Bauen in der Innenstadt sorgt für große Preisunterschiede abhängig von der Lage des Bauplatzes. Die Innenstadtlagen in deutschen Großstädten sind so begehrt, dass hier entweder kaum neue Wohngebiete entstehen oder in die Höhe gebaut wird. In den Randlagen der Städte sieht es meist besser aus, was den Bauplatz angeht. Eine gute Infrastruktur ermöglicht auch hier eine schnelle Anbindung an die Innenstadt und ein komfortables Wohnen. Ob Einfamilien- oder Reihenhaussiedlung im Grünen oder schickes Hochhaus im Zentrum: Klicken Sie sich durch unseren Neubau-Bereich und erfahren Sie mehr über aktuelle Neubauprojekte und Bauträger.  

Welche Faktoren bei der Auswahl des Bauplatzes beachtet werden sollten

Liegt der Bauplatz in einem stadtnahen Bereich, so sollte vor Baubeginn unbedingt eine Untersuchung des Bodens durchgeführt werden. Viele Bauunternehmen stehen mit Dienstleistern wie Geotechnikern und Ingenieurbüros in Kontakt und bieten kostengünstige Bodengutachten an. Auf diese Weise kann eine Fläche, unter der Altlasten vermutet werden, frühzeitig erkannt werden. Anschließend ist eine genaue Bewertung der Beschaffenheit des Baulandes wichtig. Ebene Flächen werden anders bebaut als Hanglagen, ein hoher Grundwasserstand kann eine besonders kostspielige Kellerabdichtung erforderlich machen. Bauplätze in der Nähe von Parks oder Wäldern müssen zudem oft besondere Umweltauflagen erfüllen, um als bebaubar gelten zu können.

Wichtig für die Kostenkalkulation ist ebenfalls die Erschließung des Grundstücks. Liegen Internet- und Stromleitungen? Ist eine Kanalisation vorhanden? Wie gestaltet sich der Anschluss an umliegende Verkehrswege? Müssen Zufahrten gelegt werden? Diese Faktoren werden von vielen privaten Bauherren erst spät bedacht und verursachen in der Folge unnötige Mehrkosten.

Welche Rolle spielt der Bebauungsplan beim Grundstückskauf?

Auch mit der frühzeitigen Sichtung des Bebauungsplans können Interessenten Zeit und Geld sparen. Das Dokument gibt genaue Auskunft über die erlaubte Höhe und Form des geplanten Objekts, ob zwei oder mehr Etagen gebaut werden dürfen und welche Dachformen erlaubt sind. Außerdem wird darin geregelt, welche Mindestabstände zu benachbarten Grundstücken eingehalten werden müssen und ob Häuser in der direkten Umgebung bei Bedarf aufgestockt werden können.

Gerade Hausbauer, die einen bestimmten Bauplatz wegen der Aussicht oder der umliegenden Natur ins Auge gefasst haben, sollten den Bebauungsplan der zuständigen Gemeinde ganz genau prüfen. Einerseits werden durch die hier formulierten Bauvorschriften zwar Grenzen für das Bauvorhaben gesetzt, andererseits gewährt der Bebauungsplan aber auch Rechte. Denn in der Regel ist er präzise formuliert und kann im Zweifelsfall als rechtliche Grundlage für eine Baumaßnahme geltend gemacht werden. Liegt kein Bebauungsplan vor, prüft die Baubehörde nach Paragraph 34 des Baugesetzbuches, ob das geplante Gebäude im vorhandenen Bestand ordnungsgemäß integriert werden kann. Bauherren sollten dann in jedem Fall eine Bauvoranfrage stellen, um sicher zu gehen, das eigene Bauvorhaben auch rechtskonform umsetzen zu können.


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